Bowling Club Zuger Cherries
Bowling ABC
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© 2010 Bowling Club Zuger Cherries
 
 
 

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A

  

Achsenrotation

Horizontalposition der Achse nach der Ballabgabe. Auf dem Weg durch die Pins verändert sich die Achsenrotation aufgrund von Reibung. Die Achse versucht stets, sich in die 0°-Position aufzurichten. Sobald der Ball die Achsenrotation 0° erreicht hat, kann der Ball keine Richtungsänderung mehr vollziehen.

Achsentilt

Vertikalposition der Achse nach der Ballabgabe. Aufgrund der Erdanziehung erfolgt auf dem Weg in die Pins eine Ausrichtung auf einen Achsentilt von 0° (Rollout). Der kann nicht mehr schlagen, sobald der Achsentilt 0° erreicht hat.

A-Junior

Wenn der Junior seinen 19. Geburtstag während der Saison feiert.

All the way

Ausdruck dafür, ab einem bestimmten Frame nur noch Strikes zu spielen.

Amerikanische Spielweise

Bei diesem Spielsystem spielen zwei Teams auf einem Bahnenpaar mit Bahnenwechsel. Dadurch wechselt der Spieler nach jedem Frame die Bahn.

Anchor

Letzter Mann in einem Team-Wettkampf. Üblicherweise der beste Spieler, d.h. der Bowler der am wahrscheinlichsten einen Strike im Foundation Frame (neunter Frame) bzw. einen Strike Out erzielen kann. Die Bezeichnung entstand 1913, als ein Bowler (Hans Arfsparger) für das Anchor Brewing Team in Milwaukee, Wisconsin, spielte und als Fünfter 94mal nacheinander erfolgreich war.

Andy Varipapa 300

Wie beim Perfekten Spiel werden zwölf Strike in Folge geworfen, jedoch verteilt auf zwei aufeinander folgenden Spiele (z.B. 4 Strikes im ersten und 8 Strikes im zweiten Spiel).

Anlauf

  1. ca. 5 Meter langer Bahnabschnitt, auf dem der Spieler Aufstellung nimmt und anläuft, um den Ball zu spielen
  2. Schrittfolge, die mit der Ballabgabe an der Foullinie endet.

Angenagelt

Wenn ein Pin nach einem offensichtlich gelungenen Strikewurf trotzdem stehen bleibt.

Angeschnittener Ball

Wenn dem BowlingBall bei der Abgabe ein Spin (Drehungbewegung) zugefügt wird, spricht man von einem "angeschnittenen Ball".

Anwurf

Der erste Wurf in einem Frame.

Apple

Der Ball bzw. BowlingBall, die Spielkugel.

Arbeit

Wenn sich die Pins durch einen besonders wirksamen Wurf gegenseitig umstossen (und nicht nur durch den Ball nach hinten weggeschlagen werden), spricht man von Arbeit bzw. "arbeitenden Pins".

Armpendel

Bewegung, welche der Spielarm beim Wurf des Balls durchführt.

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Baby-Split

Split mit den Pins 2-7 bzw. 3-10.

Baby-Split with company

Zusätzlich zum Baby-Split bleibt ein weiterer stehen; z.B. die Pins 2-7-8 oder 3-9-10.

Backend

Richtungsänderung nach dem Breakpoint. Dabei ist nicht wichtig, nach welcher Länge der Breakpoint erfolgt, sondern die Stärke des Hakens.

Back ends

Die letzten 5 bis 6 Fuß der Bahn inkl. des Pindecks.

Backup

Ein Ball , der nach rechts (für Rechtshänder) oder links (für Linkshänder) in die Rinne fällt.

Bagger

Bezeichnet eine Strike-Serie, z.B. Four oder Five Bagger.

Bowlingbahn

Sie besteht aus den drei Elementen

  • Anlauf (mind. 15 Fuß = 4,57m lang)
  • Bahn (60 Fuß bis zum ersten Pin; entspricht 18,26m)
  • Pindeck (2 Fuß 10 3/16 Inches; umgerechnet 0,92m)


Die Gesamtlänge einer Bahn beträgt damit also 62 Fuß und 10 3/16 Inches, wenn man den Anlauf nicht mitrechnet. Der Headpin muss von der Foullinie mindestens 60 Fuß entfernt stehen. Die Bahn ist zwischen 41 und 42 Inches (entspricht 1,06m) breit. Die Oberfläche moderner Bahnen ist aus einem Laminat-ähnlichem Kunststoff gefertigt. Es gibt aber auch Holzbahnen. Die Oberfläche muss eben sein und darf lediglich eine Toleranz von 40/1000 Inches (ca. 1mm) aufweisen.

Bahnmarkierung

Gruppierung von in der Bahn bzw. an der Foullinie eingelassenen Pfeilen und Punkten (Markierungen), die dazu dienen, den Ball gezielt abspielen zu können.

Baker-System

5 Spieler spielen pro Team je einen Frame; der erste spielt Frame 1 und 6, der zweite Frame 2 und 7 usw.

Balance Hole

So wird das Ausgleichsloch (auch „viertes Loch“) genannt, mit dem sich das Laufverhalten und die Balldynamik verändern lässt.

Balk

  1. Unvollendeter Anlauf, bei dem der Ball nicht geworfen wurde.
  2. Störung die dazu führt, dass ein anderer Spieler seinen Wurf nicht und nicht in gewohnter Weise ausführen kann.

Ball

Die absolut runde Boelinhkugel hat einen Umfang von 27 Zoll (687mm) und ein Gewicht von nicht mehr als 16 Pfund.

Ballabgabe

Der Moment, wenn der Bowlingball die Hand beim Wurf verlässt.

Ball Cover

Verkleidung des Ball-Lift, mit dem die Bälle auf den Balltisch gelangen.

Ballrückgabe

Nach dem Rücklauf vom Pindeck werden die Bowlingbälle durch den Ball-Lift aus der Rücklauf-Rinne zurück auf den Balltisch befördert.


Balltisch

  1. Bereich, der die über den Rücklauf der Bahn transportierten Bälle aufnimmt. Hier plaziert der Bowlingspieler seine Bälle bis zum Wurf.
  2. Regal, in dem die Hausbälle lagern.


Ball track

Bereich oder Weg über den die meisten Bälle auf der Bahn laufen.

Ball wall

siehe: Bumper

Balsa

Ein leichter, kraftloser Wurf genau auf den Headpin.

Barmaid

Zwei unmittelbar hintereinander stehende Pins. Die Schwierigkeit besteht darin, auch den hinteren Pin beim Wurf mit abzuräumen.

Bench work

Irgendein Gespräche oder eine Handlung, die den Gegner nervös machen oder ablenken soll.

Bender

Angeschnittener Ball, der fast in die Rinne fällt, bevor er in die Gasse einläuft.
Bettpfosten

Split mit den Pins 7-10.

Bierframe

Frame, bei dem es einem Mannschaftsmitglied als einzigem nicht gelingt, einen Strike zu erzielen. In der Regel muss diese Person dann eine Runde (Bier) ausgeben.

Big Ball

Anwurf, der dem Spieler einen Strike ermöglicht hat, obwohl der Ball nicht die Strikegasse getroffen hat.

Big Ears

Split mit den Pins 4-6-7-10.

Big fill

Neun oder zehn Pins bei einem Spare bzw. ein Double.

Big Five

Ein Split, bei dem auf der einen Seite drei und auf der anderen Seite 2 Pins stehen bleiben.

B-Junior

Wenn der Junior seinen 15. Geburtstag während der Saison feiert.

Blind

Pins, die einem abwesenden Spieler gutgeschrieben werden. Hierbei kann es sich um einen reduzierten Durchschnittswert oder eine vorbestimmte Pinzahl handeln (z.B. 100 Pins für den ersten abwesenden und 80 Pins für den zweiten abwesenden Spieler im Mannschaftswettbewerb). Die Blind-Pins sind als „Strafe“ gedacht, da man davon ausgeht, dass ein regulärer Bowler mehr Pins geworfen hätte.

Blow

Ein verpasster Spare.

Blow a rack

Ein solider Wurf, der als Strike endet.

Blowout

Wenn alle Pins bis auf einen umgeschmissen werden, spricht man von einem Blowout.

Bottom-Weight

Pin-Schwerpunkt

Bowling

Kegelspiel mit 10 Pins. Eine Geschichte behauptet, das in puritanischen Staaten Amerikas das "Spiel mit neun Kegeln" verboten war. Angeblich wurde dieses Gesetz dadurch umgangen, dass man einfach einen 10. Pin dazu stellte.

BowlingBall

So wird die Spielkugel beim Bowling genannt; neben den unterschiedlichen Beschaffenheiten haben alle Bälle 3 Löcher - für Daumen, Mittel- und Ringfinger; Gewicht höchstens 16 Pfund (7,257 kg); Umfang höchstens 27 Zoll (68,58 cm); Durchmesser max. 21,6 cm.

Bowlingschuhe

Bowlingspieler tragen spezielle Schuhe mit einer besonderen Besohlung. Dadurch ist es möglich, auf der Bahn zu gleiten. Straßenschuhe können auf der Bowlingbahn gefährlich sein und Streifen hinterlassen.

Box

Der einzelne Frame.

Boxfinish

Damit ist die werkseitige Oberflächenbeschaffenheit gemeint. Üblichweise werden die Bälle poliert bzw. mattiert ausgeliefert. Bei den meisten Bällen handelt es bei der gelieferten Oberflächenstruktur nur um eine „Empfehlung“ der Herstellerfirma. Manche Spieler verändern daher die Oberflächenstruktur (polieren matte Bälle, um das Backend anders zu gestalten).


Break

  1. Ein gelungener Wurf.
  2. Wurf nach einer Reihe von Strikes, der nicht alle Pins räumt.

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CC

Ein 200er Spiel. CC steht für "double century."

C-Junior

Wenn der Junior seinen 10. Geburtstag während der Saison feiert.

Center of Gravity

Schwerpunkt des Balls der in der Regel durch das Logo gekennzeichnet ist.

Channel

Diese, links und rechts von der Bahn angebrachten Rinnen, haben eine Breite 9 bis 9 ½ Inches und werden auch Ditch oder Gutter genannt.

Cheesy cakes

Bahn, auf der Strikes scheinbar einfach fallen.

Cherry

Wenn bei einem Spare nur die vorne stehenden Pins geräumt werden.

Christmas tree

Pinkonstellation, bei der die Pins 3-7-10 bzw. 2-7-10 übrig bleiben.

Cincinnati

Der Split mit den Pins 8 und 10.

Clean Game

Spiel ohne Räumfehler, bei dem in jedem Frame geräumt oder gestriket wurde.

Clothes Line

Vier Pins in einer Reihe.

Crawler

Ein Strike, der erzielt wurde, obwohl der Headpin nicht getroffen wurde. Üblicherweise fallen (wie bei einem Dominspiel) die Pins 4, 2 und 1 bzw. die Pins 6, 3 und 1 in dieser Reihenfolge langsam aufeinander.

Cross Lane Bowling

Bowlingspielweise, bei der zwei Bahnen benutzt werden und zwei Gegenspieler jeweils nach einem Frame auf die andere Bahn wechseln.

Curtain

Wenn der letzte Spieler eines Teams im letzten Frame keinen Spare schafft und dadurch das Spiel verloren geht.

Curve Ball

Gegenteil vom Straight Ball, also ein Wurf, bei dem der Ball auf dem Weg zum Pindeck einen Bogen läuft.

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Damen

Altersklasse bei den Bowlingspielerinnen: 24 bis 49 Jahre

Damen A

Altersklasse bei den Bowlingspielerinnen: 50 bis 59 Jahre

Damen B

Altersklasse bei den Bowlingspielerinnen: ab 60 Jahre

DBU

Deutsche Bowling Union; der Dachverband aller Bowling-Vereine in Deutschland.

Deadwood

Pins, die nach einem Wurf auf dem Pindeck oder in der Rinne liegen.

Deflection

Bewegung des Balls, wenn dieser mit den Pins in Kontakt kommt und zur rechten oder linken Seite wegläuft.

Deuce

Ein Spiel mit 200 oder mehr Punkten.

Differential

Gibt die Stärke der Richtungsänderung an. Je höher das Differential, desto stärker ist auch die Richtungsänderung. Das Differantial beschreibt ferner die Anpassungsfähigkeit eines Balls, die durch Nutzung von verschiedenen Bohrmuster erreichbar ist. Bei Bällen mit einem niedrigen Differential ist der Unterschied von der schwächsten zur stärksten Bohrvariante ca. 2 bis 3 Fuß (ca. 1 m in der Länge). Bei Bällen mit höherem Differential kann der Unterschied bis zu 8 Fuß (ca. 3 m) betragen.

Dime store

Split mit den Pins 5 und 10.

Dinner bucket

Aus vier Pins bestehender „Diamant“ der seitlich oder in der Mitte der Bahn stehen bleibt.

Ditch

Rinnen, die sich links und rechts von der Bahn befinden. Die Breite beträgt 9 bis 9 ½ Inches.

Dodo

BowlingBall, dessen Gewicht oder Abmessungen nicht den Regeln entsprechen.

Dominoeffekt

Pins werden von anderen wie bei einem Dominospiel angestossen und umgeworfen. Im extremsten Fall, kippen die Pins nicht nach hinten, sondern sogar nach vorne um.

Doppel

Turnierform, bei der Teams mit gleichgeschlechtlichen Teilnehmern spielen.

Double

2 Strikes nacheinander.

Double century

Ein 200er Spiel.

Double Pinochle

Split mit den Pins 4-6-7-10.

Double Wood

Zwei unmittelbar hintereinander stehende Pins. Die Schwierigkeit besteht darin, auch den hinteren Pin beim Wurf mit abzuräumen.

D-Scale

Bezeichnet den Härtegrad der Außenschale, der in Durometer gemessen wird.

Dull

Matte Balloberfläche die sehr gut für ölige Bahnen geeignet ist.

Dummy

Pins, die einem abwesenden Spieler gutgeschrieben werden. Hierbei kann es sich um einen reduzierten Durchschnittswert oder eine vorbestimmte Pinzahl handeln (z.B. 100 Pins für den ersten abwesenden und 80 Pins für den zweiten abwesenden Spieler im Mannschaftswettbewerb). Die Blind-Pins sind als „Strafe“ gedacht, da man davon ausgeht, dass ein regulärer Bowler mehr Pins geworfen hätte.

Durchgang

Jedes Bowlingspiel besteht aus 10 Durchgängen.

Dutch 200

Bei dieser Spielweise wechseln sich immer ein Strike und ein Spare ab. Hält man dies bis zum Ende durch, erreicht man genau 200 Pins.

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Early foundation

Ein Strike im achten Frame.

Eckpins

Pins mit der Position 7 bzw. 10, da sie in den Ecken stehen.

Einlaufgasse

Stelle, an der der Ball seinen Weg durch die Pins beginnt.

Einzel

Turnierform, bei der die Punkte des einzelnen Spielers gewertet werden.

Emblem

Das Logo auf einem Bowlingball, dass gleichzeitig den Schwerpunkt der Kugel anzeigt.

Endbewegung

Richtungsänderung nach dem Breakpoint. Dabei ist nicht wichtig, nach welcher Länge der Breakpoint erfolgt, sondern die Stärke des Hakens.

Error

Ein verpasster Spare.

Europäische Spielweise

Im Gegensatz zur Amerikanischen Spielweise wird hier ohne Bahnwechsel gespielt.

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Fast Eight

So nennt man einen guten Treffer, der trotzdem nur 8 Pins abräumen konnte. Bei Rechtshändern bleiben typischerweise die Pins 4 und 7, bei Linkshändern die Pins 6 und 10 stehen.

Fence Posts

Split mit den Pins 7-10.

Festgeklebt

Wenn ein Pin nach einem offensichtlich gelungenen Strikewurf trotzdem stehen bleibt.

Field Goal

Trifft man bei einem Split keinen einzigen der Pins und der Ball rollt zwischen den Pins hindurch, spricht man von einem Field Goal.

Fill

Pins, die im ersten Wurf nach einem Spare oder Strike geräumt wurden.

Fill Ball

Letzter Wurf des 10. Frames.

Finger grips

Einsätze, die man in die Finger- oder Daumenlöcher einsetzt, um ein besseres Gefühl für den Ball zu bekommen oder dem Ball den gewünschten Drall mitzugeben.

Fingertip

Bei diesen speziell gebohrten Löchern im BowlingBall wird nur das erste Fingerglied des Mittel- und Ringfingers (jedoch der komplette Daumen) in die Bohrung eingeführt. Diese Bohrung erleichtert das Anschneiden des Balles und ist überwiegend bei proaktiven Bällen zu finden.

Fit split

Jeder Split bei dem es möglich ist, beide Pins zu treffen.

Five Bagger

Fünf Strikes in Folge in einem Spiel

Floater

Ein Ball, der aufgrund schlechter Ballabgabe (verrissen, kein Drall) nicht in die gewünschte Richtung geht.

Forward pitch

Finger- oder Daumenbohrung die in Richtung des Ballmittelpunktes zeigt.

Foul

Wurf bei dem der Spieler die Foullinie überschritten hat oder mit einem Körperteil oder einem anderen Gegenstand als dem Ball die Bahn berührte.

Foullinie

Linie, die den Beginn der eigentlichen Bahn anzeigt. Sie darf mit keinem Körperteil oder einem anderen Gegenstand als dem Ball überschritten werden. Ihre Breite beträgt 3/8 Inches.

Foundation

Strike im neunten Frame.

Foundation Frame

Der neunte Frame.

Four Bagger

Vier Strikes in Folge in einem Spiel

Frame

Spielabschnitt. Pro Frame darf der Spieler zwei Versuche unternehmen, alle Pins zu treffen. Ein komplettes Spiel besteht aus zehn Frames.

Freizeitbowler

Ein Bowlingspieler, der nicht an eine Organisation gebunden ist

Frozen rope

Ein Ball der mit enormer Geschwindigkeit gradlinig in die Gasse einschlägt.

Full hit

Ein Ball der den Pin genau mittig trifft.

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Garbage hit

Wurf, der nicht die Strikegasse trifft, aber trotzdem alle Pins abräumt.

Gasse

Weg, den der Ball beim Anwurf durch die Pins nehmen sollte um ein möglichst gutes Ergebnis - also einen Strike - zu erzielen. Die rechte Gasse beginnt - für einen Rechtshänder - in der Lücke zwischen den Pins 1 und 3 und endet bei Pin 8. Dabei trifft der Ball die Pins 1, 3, 5 und 8 direkt. Alle anderen Pins werden - hoffentlich - von diesen Pins getroffen. Die linke Gasse beginnt links von Pin 1 und endet bei Pin 7. Hierbei werden die Pins 1, 2, 4 und 7 vom Ball nach rechts gedrückt. Dabei treffen sie - mit viel Glück - die übrigen Pins. Diese Gasse wird auch Brooklyn Gasse genannt und ein so erzielter Strike Brooklyn Strike. Für einen Linkshänder beginnt die reguläre Gasse zwischen Pins 1 und 2 und endet bei Pin 9

Gasseneinlauf

Weg vom Breakpoint bis zum Eintritt in die Gasse.

Gassensplit

Der durch einen Gassenwurf entstehender Split (ein verpasster Strike).

Gassenwinkel

Winkel, mit dem der Ball in die Gasse eintritt.

Gassenzone

Der Bereich zwischen Pin 1 und 3 bei Rechtshändern und zwischen Pin 1 und 2 bei Linkshändern.

Gerader Lauf

Ein vom Aufsetzpunkt bis zum Pindeck geradliniger Ball-Lauf.

Geschenk

Wenn mehr Pins umgefallen sind, als bei einem solchen Wurf normalerweise hätten umfallen dürfen.

Getting the wood

  1. Pinsergebnis, das besser als der Durchschnitt ist.
  2. Bei einem nicht räumbaren Split soviele Pins wie möglich abräumen.

Gleitfuss

Beim Vier-Schritte-Anlauf ist der Gleitfuss beim Rechtshänder der linke Fuss und beim Linkshänder der rechte Fuss. Oder anders formuliert: Der Fuss, der beim Aufsetzen des Balles auf die Bahn vorne steht, wird als Gleitfuss bezeichnet. Es sollte also beim Kauf von Bowlingschuhen darauf geachtet werden, welcher Fuss bei der Ballabgabe vorne ist (nur der Schuh des Gleitfusses hat auch eine Gleitsohle; bei Leihschuhen ist das egal). Die Sohle sollte gut gepflegt werden, da zu stumpfe oder zu glatte Schuhsohlen zu einem unverhofften Purzelbaum an der Foullinie führen könnten.

Gleitphase

Die maximal 10-15 cm lange Phase zum Ende des letzten Schrittes; hier schiebt der Gleitfuss über die Bahn.

Goal posts

Split mit den Pins 7-10.

Golden Gate

Split mit den Pins 4-6-7-10.

Goose egg

Wurf, bei dem kein einziger Pin getroffen wurde.

Grab

Beschreibt, ob die Bahn mehr oder weniger griffig ist.

Graveyards

Bahn bzw. Bahnpaar, wo die wenigsten Pins/Strikes fallen.

Greek church

Ein Split mit 5 Pins, davon 2 Pins auf der einen und drei Pins auf der anderen Seite; sieht aus wie eine griechische Kirche mit Turmspitzen.

Großmutters Gebiss

Der 4-6-7-10 Split oder irgendein anderer der Big Five Splits. So genannt, weil es wie der Mund mit fehlenden Zähnen aussieht.

Gutter

Rinnen, die sich links und rechts von der Bahn befinden. Ihre Breite beträgt 9 bis 9 ½ Inches.

Gutter Ball

Ein Ball, der die Bahn verlässt und in der Rinne weiterläuft.

Gutter shot

Wurftechnik, bei der der BowlingBall am äussersten Rand der Bahn entlang geworfen wird.

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Hakenlauf

Ein Wurf, bei dem der Ball zunächst gerade vorwärtsrollt und beim Verlassen des geölten Bahnteils die Richtung ändert, um die Gasse zu treffen. Gegenteil vom geraden Lauf.

Handicap

Ausgleich für einen fehlenden Spieler (100 Pins/Spiel) bzw. beim Einsatz einer Spielerin (10 Pins/Spiel).

Happy Birthday

Split mit den Pins 4-6-7-10. Dieser wird so genannt, da die Pins wie die Kerzen auf einem Geburtstagskuchen stehen.

Hausbahn

Favorisierte Bahn bzw. bevorzugtes Bowlingcenter eines Bowlingteams oder Einzelspielers.

Hausball

Bowlingball, den das Bowlingcenter zur Verfügung stellt.

Hausfrauengasse

Die falsche Einlaufgasse des Balles. Beim Rechtshänder die linke Gasse beim Linkshänder die rechte Gasse.

Headpin

Der vorderst Pin.

Heisse Bahn

Man spricht von einer „heissen Bahn“, wenn die Spieler vor einem in einer Folge nur Strikes geworfen haben.

Helicopter

Bowlingstil, bei dem der Ball um die vertikale Achse rotiert

Herren

Altersklasse bei den Bowlingspielern: 24 bis 49 Jahre

Hole

Ein Split, bei dem beide Pins in der selben Reihe stehen.

Holz

Andere Bezeichnung für Pins.

Honey

Ein guter Ball.

Hookout

Die vertikale Achse des Balls hat 0 Grad erreicht, so dass der Ball keine Richtungsänderung mehr vornehmen kann.

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Inside

Spielposition in der Bahnmitte (im Gegensatz zum „Outside“).

In there

Wurf, der die angepeilte Gasse optimal trifft.

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Joker

Letzter Mann in einem Team-Wettkampf. Üblicherweise der beste Spieler, d.h. der Bowler der am wahrscheinlichsten einen Strike im Foundation Frame (neunter Frame) bzw. einen Strike Out erzielen kann. Die Bezeichnung entstand 1913, als ein Bowler (Hans Arfsparger) für das Anchor Brewing Team in Milwaukee, Wisconsin, spielte und als Fünfter 94mal nacheinander erfolgreich war.

Jugend A

Wenn der Junior seinen 19. Geburtstag während der Saison feiert

Jugend B

Wenn der Junior seinen 15. Geburtstag während der Saison feiert

Jugend C

Wenn der Junior seinen 10. Geburtstag während der Saison feiert

Junioren

Altersklasse der Bowlingspieler: 19 bis 23 Jahre

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Kern

Insbesondere in re- oder proaktiven Bowlingbällen enthaltenes Material aus Eisen, das durch unterschiedliche Lagen und Formen das Laufverhalten des Balls beeinflusst.

Kickbacks

Wand auf beiden Seiten des Pindecks. Bei vielen Würfen prallen die Pins von der Prallwand auf das Pindeck zurück und werfen weitere Pins um.

Kingpin

  1. Der 7-10 Split. Kaum räumbar.
  2. Eine Kino-Komödie: Der glücklose Gauner Roy Munson entdeckt in einem 40jährigen "Hinterwäldler" ein Bowling-Jahrhundert-Talent. Da ist nur ein Problem: Ishmael Boorg (der "Hinterwäldler") sieht überhaupt keinen Grund, Heim und Verlobte zu verlassen. Ein überzeugendes Argument steht in Person eines hintertriebenen Bowling-Champs bereit, der versucht, Roy auszutricksen. KINGPIN ist so was wie die Kreuzung aus 'Die Farbe des Geldes' und 'Dumm & Dümmer'

Kitty

Geld, das von den Teammitgliedern für niedrige Spiele, Rinnen, Strikes und andere Ereignisse eingesammelt wird, um damit die Kosten für eine Turnierteilnahme oder eine gemeinsame Feier am Ende der Saison zu finanzieren.

Klick

Von 2 nebeneinander stehenden Pins wird nur der vordere durch den Ball abgeräumt, während der hintere stehen bleibt.

Kresse

Der 5-7 Split.

Kugel

Wird im Bowlingsport Ball genannt. Ist absolut rund und hat einen Umfang von 27 Zoll (687mm) und ein Gewicht von nicht mehr als 16 Pfund.

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Länge

Die Länge eines Balls besagt, wie lang der BowlingBall die Bahn herunterläuft, bis er seine Richtung ändert.

Late 10

Der 10. Pin fällt mit einer Verzögerung als letztes um.

Lauffläche

Bereich, auf dem sich der Ball nach dem Wurf in Richtung der Pins bewegt. (Länge ca. 18,3 m, Breite ca 1,05 m)

Laufgeschwindigkeit

Geschwindigkeit, mit der ein Bowlingball abgeworfen wird. Bei schnellen Bällen besteht die Gefahr, dass die Pins einfach nach hinten weggeschlagen werden und so keine Pinaktion entsteht. Bei zu langsam geworfenen Bällen kann nicht genügend Druck auf die Pins übertragen werden, so dass ebenfalls die Gefahr besteht, dass nicht alle Pins fallen.

Leadoff man

Erster Spieler in einem Teamwettkampf.

Leiste

Die Bowlingbahn hat in der Breite 39 Leisten, welche durch Punkte und Pfeile zur Orientierung markiert sind.

Leisten

Lange, schmale dünne Hölzer, aus denen die Oberfläche der Bowlingbahn besteht. Jede Leiste ist ca. 2 cm breit. Die richtige Leiste beim Wurf zu treffen ist das eigentliche Ziel beim Bowling. Wenn man die richtige Leiste an der richtigen Stelle mit der richtigen Geschwindigkeit unter dem richtigen Winkel trifft, ist ein Strike fast ein Kinderspiel.

Lift

Dynamik, die man dem Ball mit den Fingern auf den Weg gibt.

Light seven

Wurf, der den Headpin nur leicht trifft, so dass die Pins 2-4-5 bzw. 3-5-6 übrig bleiben.

Lilly

Split mit den Pins 5-7-10.

Loafing

Ball, der nicht richtig angeschnitten wird, mit dem Ergebnis, dass der Ball nicht die gewünschte Gasse erreicht und nach rechts oder links abdreht.

Loch

  1. Name für einen Split, bei dem die beiden verbliebene Pins in einer Reihe stehen.
  2. Frame zwischen zwei Strikes oder Spares, wo nicht alle Pins geräumt wurden.

Looper

Ein sehr lang-gezogener, angeschnittener Ball.

Loft

Ein Ball, der nach dem Wurf erst durch die Luft fliegt, bevor er die Bahn berührt.

Love tap

“Liebeserklärung” eines umgeworfenen Pins, der von der Seitenwand zurückschlägt und den letzten verbliebenen Pin umwirft.

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Mannschaftsführer

Ansprechpartner und für die Aufstellung eines Teams verantwortlicher Spieler.

Masking Panels

Die zumeist künstlerisch gestalteten Flächen über dem Pindeck, die häufig auch zu Werbezwecken genutzt werden.

Matchplay

Wettkampfart, bei der der Sieger über die Anzahl der gewonnenen Spiele ermittelt wird, nicht über das Pinergebnis.

Messenger

Ein Pin, der über das Pindeck rollt, während die meisten anderen Pins bereits umgefallen sind.

Messer’s Schneide

Angeschnittener Ball, der fast in die Rinne fällt, bevor er in die Gasse einläuft.

Mica

Zusätze in der Balloberfläche.

Miss

Wurf, bei dem kein Pin getroffen wird.

Mitbringen

Bei einem nicht räumbaren Split so viele Pins wie möglich abräumen.

Mixed

Turnierform, bei der die 2 Spieler des Team nicht gleichgeschlechtlich sein müssen.

Mixer

Bowlingball, der die Pins auf dem Pindeck kräftig durcheinander wirbelt.

Mother-in-law

  1. Der 7er Pin.
  2. Der hintere Pin einer “Schwiegermutter”.

Mule ears

Split mit den Pins 7-10.

Murphy

Split mit den Pins 2-7 bzw. 3-10.

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Nasenzone

Die Nasenzone ist der Bereich vor dem 1. Pin. Trifft man den Pin an dieser Stelle, ist ein Split sehr wahrscheinlich.

Normalbohrung

Kugelbohrung, in der Mittel- und Ringfinger bis zum zweiten Gelenk im Ball stecken.

Nose Hit

Wurf, der den Headpin zentral in der Mitte trifft.

No-Tap

Spielweise, bei der ein 9er-Anwurf als Strike gewertet wird.

Nothing Ball

Ineffektiver Wurf.

Nullpunkt

Das ist der Punkt, an dem man den Anlauf beginnt.

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Offener Frame

Frame, bei dem nach zwei Würfen nicht alle Pins geräumt wurden.

One-in-the-dark

Zwei unmittelbar hintereinander stehende Pins. Die Schwierigkeit besteht darin, auch den hinteren Pin beim Wurf mit abzuräumen.

On the nose

Wurf, der den Headpin zentral in der Mitte trifft.

Open

Ein verpasster Spare.

Open Bowler

Ein Bowling-Spieler, der keinem Verein angehört.

Outside

Spielposition am Rand der Bahn (im Gegensatz zum „Inside“).

Over

Beim professionellen Bowling wird ein Pinergebnis von 200 als „par“ bezeichnet. Die Anzahl der über 200 gespielten Pins heissen „over“.

Overhead-Monitor

Diese, über der Bahn befindlichen oder in die Konsolen eingelassenen Bildschirme dienen der Anzeige der Punktstände der Bowlingspieler.

Over-turn

Einem Ball zuviel Spin (Rotation) geben, so dass dieser die gewünschte Wirkung verfehlt. Meist ist dies der Fall, wenn der Daumen zu lange im Ball bleibt. Der Daumen sollte stets zuerst herauskommen und so den Fingern erlauben, den Ball zu bewegen, dass die gewünschte Rotation entstehen kann.

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Par

Ein 200er Spiel. In professionellen Kreisen spricht man davon, über oder unter „par“ zu spielen.

Pendel

Die vom Spielarm durchgeführte Bewegung.

Perfektes Spiel

300 Pins, d.h. 12 Strikes in Folge in einem Spiel.

Pet

Zusätze in der Balloberfläche

Pfeile

Im ersten Drittel jeder Bahn befinden sich sieben in die Bahn eingelassene Pfeile, welche die Leisten markieren, auf denen die Pins stehen (Leisten 5, 10, 15 und 20). Sie dienen dem Spieler als Orientierungspunkte und sollen das Zielen erleichtern.

Picket fence

4 Pins in einer Reihe.

Pins

So nennt man die 10 Kegel am Ende der Bahn. Die Pins sind 15 Inches hoch, am Bauch 4,76 Inches breit und wiegen zwischen 1650 und 1800 Gramm. Am Boden haben die Pins, genau wie der sog. Pin Spot einen Durchmesser von 2 ¼ Inches. Die Pins sind von 1 bis 10 durchnummeriert. Der vorderste Pin trägt dabei die Nummer 1, die weiteren Reihen werden jeweils von links nach recht durchgezählt (also: 2-3, 4-5-6 und 7-8-9-10). Die stehen gebliebenen Pins werden stets in numerisches Reihefolge aufgezählt (also 1­2­6­7 und nicht 1­2­7­6).

Pinstellung

 

Pindeck

Bezeichnet den hinteren Teil der Bahn (Länge ca. 0,92 cm), auf dem die Pins in Dreieck-Form aufgebaut sind. Am hinteren Ende des Pindecks befindet sich die sog. Tail Plank, die max. 2 Inches breit sein muss. Zu der hintersten Reihe der Pins müssen dann noch einmal 3 Inches frei sein. Je nach Bahnbreite (41 Inches oder 42 Inches) müssen die Eckpins 7 und 10 2½ Inches oder 3 Inches vom Bahnrand entfernt sein. Jeder Pin ist von seinem Nachbarn in jeder Richtung 12 Inches = 30,5 cm weit weg, was dazu führt, dass es vom Headpin bis zum Tail Board 34 3/16 Inches sind.

Pinablenkung

Wie weit der Ball auf dem Pindeck von den Pins abgelenkt wird hängt vom verwendeten Material und der Beschaffenheit des Pindecks ab.

Pinaktion

Bewegungen der Pins nach Einschlagen des Balles.

Pinanzeige

Beleuchtetes Display über den Pins oder am Ballrücklauf, dass die nach einem Wurf übrig gebliebenen Pins anzeigt.

Pinfall

Pins, die getroffen wurden.

Pinmix

Seitliche und rotierende Bewegung der Pins, welche zum Abräumen noch stehender Pins führt.

Pinrechen

Damit werden die umgefallenen Pins nach jedem Wurf vom Pindeck abgeräumt.

Pinsetter

Maschine, die die Pins aufstellt und nach dem Wurf wieder abräumt.

Pin Spot

Diese auf die Bahn gemalte Punkte haben einen Durchmesser von 2 ¼ Inches. Sie markieren die Standpunkte der Pins auf dem Pindeck.

Pinstand

Bereich der Bahn, auf dem die zehn Pins als gleichseitiges Dreieck, dessen Spitze nach vorn zeigt, aufgestellt sind.

Pit

Bereich der Bahn, in den die Pins fallen, wenn sie getroffen wurden.

Plugged Ball

Ball, dessen Löcher gefüllt und neu gebohrt wurden, weil sie dem Spieler nicht passten. Bei einigen Wettbewerben ist der Einsatz solcher Bälle nicht erlaubt.

Poison ivy

Split mit den Pins 3-6-10.

Powder puff

Langsamer Ball, der kaum Wirkung auf die Pins entfalten konnte.

Powerhouse

Ein kraftvoller und schneller Strikewurf.

Power Push

Kraftvolles Abstossen in den letzten Anlaufschritt und die Gleitphase.

Prallwand

Wand auf beiden Seiten des Pindecks, von der die Pins zurückprallen können.

Prellpolster

Schutz der Seitenwände am Pindeck vor Beschädigung durch Pins und Bälle.

Proactive

Zusätze in der Balloberfläche

Probewürfe

Würfe zum Anfang eines Spiels oder Wettkampf, mit denen man die Bahnbeschaffenheit testet und sich versucht, auf die Bahn einzustellen.

Pudel

Anderer Ausdruck für einen Rinnenwurf.

Pumpkin

Ball ohne Spin, der “sanft” in das Pindeck einschlägt.

Punch out

Ein Spiel von einem beliebigen Punkt aus durch eine Folge von Strikes beenden.

Punkte

  1. Diese Markierungen sind auf jeder 5. Leiste der Anlauffläche angebracht und zeigen (wie die Pfeile auf der Bahn) an, wo die Pins auf dem Pindeck stehen.
  2. Spiel-Wertung; man erhält 2 Punkte für einen Sieg, 1 Punkt bei Unentschieden und keinen Punkt für ein verlorenes Spiel.

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Quick eight

So nennt man einen guten Treffer, der trotzdem nur 8 Pins abräumen konnte. Bei Rechtshändern bleiben typischerweise die Pins 4 und 7, bei Linkshändern die Pins 6 und 10 stehen.

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Radius of Gyration (RG)

Masszahl für die Massenverteilung im Ball. Bälle mit einem hohem RG (high RG) haben ihre Masse unter der Schale konzentriert und zeichnen sich durch einen langen Geradeauslauf aus. Bälle mit niedrigem RG (low RG) haben ihre Masse mehr im Zentrum des Balles konzentriert und fangen dadurch früher an zu Rollen.

Railroad

Ein Split, bei dem beide Pins in der selben Reihe stehen.

Range finders

Gruppierung von in der Bahn bzw. an der Foullinie eingelassenen Punkten (Markierungen), die dazu dienen, den Ball gezielt abspielen zu können.

Ranglistenklasse

Einstufung eines Bowlingspielers anhand seines Spielerdurchschnitts. Die Einstufung kann von A (Männer ab 190 Pins, Frauen ab 175 Pins) bis C (unter 178 bei Männern) reichen.

Rap

Wenn ein Pin nach einem offensichtlich gelungenen Strikewurf trotzdem stehen bleibt.

Ratte

Ball, der sich in den rechts und links der Bahn angebrachten Rinnen bewegt.

Ratten

Ein Team das furchtbar niedrige Pinergebnisse erzielt.

Rattenfänger

Einlagen oder andere Hilfsmittel die verhindern sollen, dass der BowlingBall die Bahn vorzeitig verlässt (in die Rinne fällt).

Räumball

Ball der praktisch keine Reaktion auf dem Pindeck zeigt.

Räumen

Mit dem zweiten Wurf die verbliebenen Pins umwerfen.

Reading the lanes

Vorgang, bei dem man versucht die Bahnbeschaffenheit herauszufinden und den richtigen Punkt zu finden, über den man den Ball rollen muss, um einen möglichst hohes Pinergebnis zu erzielen.

Reaktiv Ball

Ist ein Ball, der auf Fingertip gebohrt ist und der durch einen verlagerten Kern und eine korrekte Handhaltung zu den Umdrehungen (Spin) getrieben wird, wodurch der Ball einen Bogen läuft.

Rechen

Schild an den Aufstellmaschinen, der die Pins von der Bahn schiebt.

Release

Der Moment, wenn der Bowlingball die Hand beim Wurf verlässt.

Rentnergasse

Wenn der Ball den 1. Pin genau in der mittig trifft, ihm also eins auf die Nase gibt, ist von der Rentnergasse die Rede.

Reset

Funktion, mit der man die auf der Bahn verbliebenen Pins wegräumen kann, falls die Bahn aufgrund einer Störung die Pins liegen ließ oder die Pins nicht korrekt aufgestellt hat.

Return

Ballrückführmaschine, die den Ball vom Pindeck zurücktransportiert.

Rinne

Diese beiden Vertiefungen verlaufen links und rechts der Bahn und habe eine Breite von 9 bis 9 ½ Inches.

Rock

Anderer Name für den BowlingBall.

Rotation

Das Drehmoment (Spin) der einem Ball bei der Ballabgabe mitgegeben wird und sich in Form von „arbeitenden“ Pins (Pinaktion) auswirkt.

Round Robin

Wettkampfart, bei der ein Spieler im Wechsel gegen alle spielt, die in der Runde dabei sind.

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Sandbagger

Bowler, der seinen Schnitt absichtlich niedrig hält, um bei einem Wettbewerb ein höheres Handicap zu bekommen, als ihm sonst zustehen würde.

Sandwich Spiel

Bei dieser Spielweise wechseln sich immer ein Strike und ein Spare ab. Am Ende erreicht man genau 200 Pins.

Schleifer

Strike, bei dem die Pins wie in Zeitlupe zu fallen scheinen.

Schlüsselpins

Als „Schlüsselpins“ werden die Pins bezeichnet, die für einen optimalen Strike vom Ball angestossen werden müssen; für eine rechte Gasse sind dies die Pins 1-3-5-9 und für eine linke Gasse die Pins 1-2-5-8.

Schnitt

Leistungszahl beim Bowling. Er wird ermittelt, indem man die Summe der erzielten Pins durch die Anzahl der Spiele dividiert.

Schuhe

Bowlingspieler tragen spezielle Schuhe mit einer besonderen Besohlung. Dadurch ist es möglich, auf der Bahn zu gleiten. Strassenschuhe können auf der Bowlingbahn gefährlich sein und Streifen hinterlassen.

Schwenkpunkt

Punkt auf der Bahn, wo der Ball sichtbar die Richtung ändert.

Schwiegermutter

Zwei unmittelbar hintereinander stehende Pins. Die Schwierigkeit besteht darin, auch den hinteren Pin beim Wurf mit abzuräumen.

Scoringsystem

Besteht aus einer Konsole (Tastatur), über die z.B. die Eingabe der Spieler oder die Korrektur der Pinstände erfolgt, den Overhead-Monitoren, die den Pinstand der Bowlingspieler anzeigen und einem Computer, der alles steuert und berechnet.

Senioren A

ab dem 50. Geburtstag bis zum erreichen des 58. Geburtstags

Senioren B

ab dem 58. Geburtstag bis zum erreichen des 65. Geburtstags

Senioren C

ab dem 65. Geburtstag

Shadow Ball

Probewurf, bei dem keine Pins auf dem Pindeck aufgebaut wurden.

Sideboards

Wand auf beiden Seiten des Pindecks. Bei vielen Würfen prallen die Pins von der Prallwand auf das Pindeck zurück und werfen weitere Pins um.

Six Bagger

Sechs Strikes in Folge (in einem Spiel)

seven in row

Sieben Strikes in Folge (in einem Spiel).

Shiny

Eine für abgespielte und trockene Bahnen geeignete Balloberfläche.

Short pin

Ein über das Pindeck rollender Pin, der es nicht mehr schafft, einen der stehen gebliebenen Pins zu erreichen und umzuwerfen.

Shotgun shot

Ein aus der Hüfte geworfener Ball.

Slow-Bowling

Vorgehensweise, bei der der Bowlingspieler den Spielablauf bei einem Turnier verzögert.

Snake Eyes

Split mit den Pins 7-10.

Sour Apple

Split mit den Pins 5-7-10.

Spanne

Abstand zwischen den Rändern der Daumenbohrung und den Fingerbohrungen am Ball.

Spare

Frame, der im zweiten Wurf geräumt wurde.

Spare leave

Die nach dem ersten Wurf zurückgebliebenen Pins.

Spielerbereich

Anlauffläche und Sitzbereich der Bahn.

Strike

Mit dem ersten Wurf eines Frames alle 10 Pins umzuwerfen.

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Tandem

Zwei unmittelbar hintereinander stehende Pins. Die Schwierigkeit besteht darin, auch den hinteren Pin beim mit abzuräumen. auch: Schwiegermutter, barmaid, bicycle, double wood, one-­in-­the-­dark, sleeper

Tap

Wenn ein Pin nach einem offensichtlich gelungenen Strikewurf trotzdem stehen bleibt.

Team captain

Ansprechpartner und für die Aufstellung eines Teams verantwortlicher Spieler.

The fire's out

Ausdruck dafür, dass eine Reihe von Strikes abreisst.

Thin hit

Ein leichter, kraftloser Wurf genau auf den Headpin.

Three quarter bucket

Erhält man, wenn drei der vier Pins eines Buckets stehen bleiben; also 3 der Pins 2-4-5-8, 1-2-3-5 oder 3-5-6-9 übrig sind.

Tickler

So wird der 6er Pin genannt, wenn er den 10er Pin aus der Rinne heraus leicht anstösst, so dass am Ende noch ein Strike zustande kommt.

Torpfosten

Split mit den Pins 7-10.

Toter Ball

So wird ein Ball genannt, der beim Einschlag im Pindeck keine Rotation und Kraft besitzt und daher weniger wirksam ist. So entstehen die meisten Splits.

Triplicate

Dreimal exakt das gleiche Pinergebnis hintereinander.

Tripped 4

Wenn der 2er Pin gegen die Prallwand stösst und danach noch den 4er Pin umwirft.

Trockene Bahn

Eine Bahn, auf die sehr wenig Öl aufgebracht wurde.

TuckenBall

Ein verstolperter (misslungener) Wurf, der trotzdem einen Strike bringt.

Turkey

Drei Strikes in Folge (in einem Spiel).

Turkey Buzzard

Drei Splits in Folge (in einem Spiel).

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uHu

Spieler, der nach dem 10. Frame unter Hundert (uHu) Pins geworfen hat.

Under

Unter professionellen Bowlingspielern ein Pinergebnis unter par (unter 200). Gegenteil von over.

Urethan

Material, aus dem Reaktivbälle gefertigt werden.

V

 

Venting

Kleine Bohrung (keine Fingerbohrung) zur Entlüftung des Daumenlochs.

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Wash-out

So bezeichnet man einen Anwurf , bei dem die inneren Pins herausgewaschen wurden. Dieser Pinstand ist nicht leicht zu räumen.

Winding them in

Ausdruck der sich auf eine Spielweise bezieht, bei der Spieler ihren Ball einen zu grossen Bogen laufen lassen und dieser daher hinter den verbliebenen Pins entlang läuft.

Woolworth

Der 5-10 Split.

Wrap around

Wenn der 6er Pin den 10er Pin verfehlt, also quasi um diesen herumfällt.

Wurf

Bei den ersten 9 Frames hat man maximal zwei Würfe, im 10. Frame maximal drei, wenn man einen Strike oder Spare spielt.

Wurfball

Anstelle den Ball sanft auf die Bahn aufzusetzen, wird dieser ohne Beugung des Knies einfach auf die Bahn fallen gelassen; kann zu Beschädigungen der Bahn führen.

Wurfarm

Arm, mit dem der Spieler den Bowlingball spielt (also beim Linkshänder der linke und beim Rechtshänder der rechte Arm).

X

 

X

Zeichen für einen Strike.

Y

 

Momentan sind noch keine Wörter unter dem Buchstaben Y eingetragen.

Z

 

Zero in

So nennt man den Pfeil auf der Bahn, über den der Ball gerollt ist und einen Strike erzielt hat.