AchsenrotationHorizontalposition der Achse nach der Ballabgabe. Auf dem Weg durch die Pins verändert sich dieAchsenrotation aufgrund von Reibung. Die Achse versucht stets, sich in die 0°-Position aufzurichten.Sobald der Ball die Achsenrotation 0° erreicht hat, kann der Ball keine Richtungsänderung mehrvollziehen.AchsentiltVertikalposition der Achse nach der Ballabgabe. Aufgrund der Erdanziehung erfolgt auf dem Weg in diePins eine Ausrichtung auf einen Achsentilt von 0° (Rollout). Der kann nicht mehr schlagen, sobald derAchsentilt 0° erreicht hat.A-JuniorWenn der Junior seinen 19. Geburtstag während der Saison feiert.All the wayAusdruck dafür, ab einem bestimmten Frame nur noch Strikes zu spielen.Amerikanische SpielweiseBei diesem Spielsystem spielen zwei Teams auf einem Bahnenpaar mit Bahnenwechsel. Dadurch wechseltder Spieler nach jedem Frame die Bahn.AnchorLetzter Mann in einem Team-Wettkampf. Üblicherweise der beste Spieler, d.h. der Bowler der amwahrscheinlichsten einen Strike im Foundation Frame (neunter Frame) bzw. einen Strike Out erzielenkann. Die Bezeichnung entstand 1913, als ein Bowler (Hans Arfsparger) für das Anchor Brewing Team inMilwaukee, Wisconsin, spielte und als Fünfter 94mal nacheinander erfolgreich war.Andy Varipapa 300Wie beim Perfekten Spiel werden zwölf Strike in Folge geworfen, jedoch verteilt auf zwei aufeinanderfolgenden Spiele (z.B. 4 Strikes im ersten und 8 Strikes im zweiten Spiel).Anlauf1.ca. 5 Meter langer Bahnabschnitt, auf dem der Spieler Aufstellung nimmt und anläuft, um den Ballzu spielen. 2.Schrittfolge, die mit der Ballabgabe an der Foullinie endet.AngenageltWenn ein Pin nach einem offensichtlich gelungenen Strikewurf trotzdem stehen bleibt.Angeschnittener BallWenn dem BowlingBall bei der Abgabe ein Spin (Drehungbewegung) zugefügt wird, spricht man voneinem "angeschnittenen Ball".AnwurfDer erste Wurf in einem Frame.AppleDer Ball bzw. BowlingBall, die Spielkugel.ArbeitWenn sich die Pins durch einen besonders wirksamen Wurf gegenseitig umstossen (und nicht nur durchden Ball nach hinten weggeschlagen werden), spricht man von Arbeit bzw. "arbeitenden Pins".ArmpendelBewegung, welche der Spielarm beim Wurf des Balls durchführt.
Baby-SplitSplit mit den Pins 2-7 bzw. 3-10.Baby-Split with companyZusätzlich zum Baby-Split bleibt ein weiterer stehen; z.B. die Pins 2-7-8 oder 3-9-10.BackendRichtungsänderung nach dem Breakpoint. Dabei ist nicht wichtig, nach welcher Länge der Breakpointerfolgt, sondern die Stärke des Hakens.Back endsDie letzten 5 bis 6 Fuß der Bahn inkl. des Pindecks.BackupEin Ball , der nach rechts (für Rechtshänder) oder links (für Linkshänder) in die Rinne fällt.BaggerBezeichnet eine Strike-Serie, z.B. Four oder Five Bagger.BowlingbahnSie besteht aus den drei Elementen•Anlauf (mind. 15 Fuß = 4,57m lang) •Bahn (60 Fuß bis zum ersten Pin; entspricht 18,26m) •Pindeck (2 Fuß 10 3/16 Inches; umgerechnet 0,92m) Die Gesamtlänge einer Bahn beträgt damit also 62 Fuß und 10 3/16 Inches, wenn man den Anlauf nichtmitrechnet. Der Headpin muss von der Foullinie mindestens 60 Fuß entfernt stehen. Die Bahn istzwischen 41 und 42 Inches (entspricht 1,06m) breit. Die Oberfläche moderner Bahnen ist aus einemLaminat-ähnlichem Kunststoff gefertigt. Es gibt aber auch Holzbahnen. Die Oberfläche muss eben seinund darf lediglich eine Toleranz von 40/1000 Inches (ca. 1mm) aufweisen.BahnmarkierungGruppierung von in der Bahn bzw. an der Foullinie eingelassenen Pfeilen und Punkten (Markierungen),die dazu dienen, den Ball gezielt abspielen zu können.Baker-System5 Spieler spielen pro Team je einen Frame; der erste spielt Frame 1 und 6, der zweite Frame 2 und 7usw.Balance HoleSo wird das Ausgleichsloch (auch „viertes Loch“) genannt, mit dem sich das Laufverhalten und dieBalldynamik verändern lässt.Balk1.Unvollendeter Anlauf, bei dem der Ball nicht geworfen wurde. 2.Störung die dazu führt, dass ein anderer Spieler seinen Wurf nicht und nicht in gewohnter Weiseausführen kann. BallDie absolut runde Bowlingkugel hat einen Umfang von 27 Zoll (687mm) und ein Gewicht von nicht mehrals 16 Pfund.BallabgabeDer Moment, wenn der Bowlingball die Hand beim Wurf verlässt.Ball CoverVerkleidung des Ball-Lift, mit dem die Bälle auf den Balltisch gelangen.BallrückgabeNach dem Rücklauf vom Pindeck werden die Bowlingbälle durch den Ball-Lift aus der Rücklauf-Rinnezurück auf den Balltisch befördert.Balltisch1.Bereich, der die über den Rücklauf der Bahn transportierten Bälle aufnimmt. Hier plaziert derBowlingspieler seine Bälle bis zum Wurf. 2.Regal, in dem die Hausbälle lagern. Ball trackBereich oder Weg über den die meisten Bälle auf der Bahn laufen.Ball wallsiehe: BumperBalsaEin leichter, kraftloser Wurf genau auf den Headpin.BarmaidZwei unmittelbar hintereinander stehende Pins. Die Schwierigkeit besteht darin, auch den hinteren Pinbeim Wurf mit abzuräumen.Bench workIrgendein Gespräche oder eine Handlung, die den Gegner nervös machen oder ablenken soll.BenderAngeschnittener Ball, der fast in die Rinne fällt, bevor er in die Gasse einläuft.BettpfostenSplit mit den Pins 7-10.BierframeFrame, bei dem es einem Mannschaftsmitglied als einzigem nicht gelingt, einen Strike zu erzielen. In derRegel muss diese Person dann eine Runde (Bier) ausgeben.Big BallAnwurf, der dem Spieler einen Strike ermöglicht hat, obwohl der Ball nicht die Strikegasse getroffen hat.Big EarsSplit mit den Pins 4-6-7-10.Big fillNeun oder zehn Pins bei einem Spare bzw. ein Double.Big FiveEin Split, bei dem auf der einen Seite drei und auf der anderen Seite 2 Pins stehen bleiben.B-JuniorWenn der Junior seinen 15. Geburtstag während der Saison feiert.BlindPins, die einem abwesenden Spieler gutgeschrieben werden. Hierbei kann es sich um einen reduziertenDurchschnittswert oder eine vorbestimmte Pinzahl handeln (z.B. 100 Pins für den ersten abwesenden und80 Pins für den zweiten abwesenden Spieler im Mannschaftswettbewerb). Die Blind-Pins sind als „Strafe“gedacht, da man davon ausgeht, dass ein regulärer Bowler mehr Pins geworfen hätte.BlowEin verpasster Spare.Blow a rackEin solider Wurf, der als Strike endet.BlowoutWenn alle Pins bis auf einen umgeschmissen werden, spricht man von einem Blowout.Bottom-WeightPin-SchwerpunktBowlingKegelspiel mit 10 Pins. Eine Geschichte behauptet, das in puritanischen Staaten Amerikas das "Spiel mitneun Kegeln" verboten war. Angeblich wurde dieses Gesetz dadurch umgangen, dass man einfach einen10. Pin dazu stellte.BowlingBallSo wird die Spielkugel beim Bowling genannt; neben den unterschiedlichen Beschaffenheiten haben alleBälle 3 Löcher - für Daumen, Mittel- und Ringfinger; Gewicht höchstens 16 Pfund (7,257 kg); Umfanghöchstens 27 Zoll (68,58 cm); Durchmesser max. 21,6 cm.BowlingschuheBowlingspieler tragen spezielle Schuhe mit einer besonderen Besohlung. Dadurch ist es möglich, auf derBahn zu gleiten. Straßenschuhe können auf der Bowlingbahn gefährlich sein und Streifen hinterlassen.BoxDer einzelne Frame.BoxfinishDamit ist die werkseitige Oberflächenbeschaffenheit gemeint. Üblichweise werden die Bälle poliert bzw.mattiert ausgeliefert. Bei den meisten Bällen handelt es bei der gelieferten Oberflächenstruktur nur umeine „Empfehlung“ der Herstellerfirma. Manche Spieler verändern daher die Oberflächenstruktur (polierenmatte Bälle, um das Backend anders zu gestalten).BreakEin gelungener Wurf. Wurf nach einer Reihe von Strikes, der nicht alle Pins räumt.
CCEin 200er Spiel. CC steht für "double century."C-JuniorWenn der Junior seinen 10. Geburtstag während der Saison feiert.Center of GravitySchwerpunkt des Balls der in der Regel durch das Logo gekennzeichnet ist.ChannelDiese, links und rechts von der Bahn angebrachten Rinnen, haben eine Breite 9 bis 9 ½ Inches undwerden auch Ditch oder Gutter genannt.Cheesy cakesBahn, auf der Strikes scheinbar einfach fallen.CherryWenn bei einem Spare nur die vorne stehenden Pins geräumt werden.Christmas treePinkonstellation, bei der die Pins 3-7-10 bzw. 2-7-10 übrig bleiben.CincinnatiDer Split mit den Pins 8 und 10.Clean GameSpiel ohne Räumfehler, bei dem in jedem Frame geräumt oder gestriket wurde.Clothes LineVier Pins in einer Reihe.CrawlerEin Strike, der erzielt wurde, obwohl der Headpin nicht getroffen wurde. Üblicherweise fallen (wie beieinem Dominspiel) die Pins 4, 2 und 1 bzw. die Pins 6, 3 und 1 in dieser Reihenfolge langsamaufeinander.Cross Lane BowlingBowlingspielweise, bei der zwei Bahnen benutzt werden und zwei Gegenspieler jeweils nach einem Frameauf die andere Bahn wechseln.CurtainWenn der letzte Spieler eines Teams im letzten Frame keinen Spare schafft und dadurch das Spielverloren geht.Curve BallGegenteil vom Straight Ball, also ein Wurf, bei dem der Ball auf dem Weg zum Pindeck einen Bogen läuft.
DamenAltersklasse bei den Bowlingspielerinnen: 24 bis 49 JahreDamen AAltersklasse bei den Bowlingspielerinnen: 50 bis 59 JahreDamen BAltersklasse bei den Bowlingspielerinnen: ab 60 JahreDBUDeutsche Bowling Union; der Dachverband aller Bowling-Vereine in Deutschland.DeadwoodPins, die nach einem Wurf auf dem Pindeck oder in der Rinne liegen.DeflectionBewegung des Balls, wenn dieser mit den Pins in Kontakt kommt und zur rechten oder linken Seitewegläuft.DeuceEin Spiel mit 200 oder mehr Punkten.DifferentialGibt die Stärke der Richtungsänderung an. Je höher das Differential, desto stärker ist auch dieRichtungsänderung. Das Differantial beschreibt ferner die Anpassungsfähigkeit eines Balls, die durchNutzung von verschiedenen Bohrmuster erreichbar ist. Bei Bällen mit einem niedrigen Differential ist derUnterschied von der schwächsten zur stärksten Bohrvariante ca. 2 bis 3 Fuß (ca. 1 m in der Länge). BeiBällen mit höherem Differential kann der Unterschied bis zu 8 Fuß (ca. 3 m) betragen.Dime storeSplit mit den Pins 5 und 10.Dinner bucketAus vier Pins bestehender „Diamant“ der seitlich oder in der Mitte der Bahn stehen bleibt.DitchRinnen, die sich links und rechts von der Bahn befinden. Die Breite beträgt 9 bis 9 ½ Inches.DodoBowlingBall, dessen Gewicht oder Abmessungen nicht den Regeln entsprechen.DominoeffektPins werden von anderen wie bei einem Dominospiel angestossen und umgeworfen. Im extremsten Fall,kippen die Pins nicht nach hinten, sondern sogar nach vorne um.DoppelTurnierform, bei der Teams mit gleichgeschlechtlichen Teilnehmern spielen.Double2 Strikes nacheinander.Double centuryEin 200er Spiel.Double PinochleSplit mit den Pins 4-6-7-10.Double WoodZwei unmittelbar hintereinander stehende Pins. Die Schwierigkeit besteht darin, auch den hinteren Pinbeim Wurf mit abzuräumen.D-ScaleBezeichnet den Härtegrad der Außenschale, der in Durometer gemessen wird.DullMatte Balloberfläche die sehr gut für ölige Bahnen geeignet ist.DummyPins, die einem abwesenden Spieler gutgeschrieben werden. Hierbei kann es sich um einen reduziertenDurchschnittswert oder eine vorbestimmte Pinzahl handeln (z.B. 100 Pins für den ersten abwesenden und80 Pins für den zweiten abwesenden Spieler im Mannschaftswettbewerb). Die Blind-Pins sind als „Strafe“gedacht, da man davon ausgeht, dass ein regulärer Bowler mehr Pins geworfen hätte.DurchgangJedes Bowlingspiel besteht aus 10 Durchgängen.Dutch 200Bei dieser Spielweise wechseln sich immer ein Strike und ein Spare ab. Hält man dies bis zum Endedurch, erreicht man genau 200 Pins.
Early foundationEin Strike im achten Frame.EckpinsPins mit der Position 7 bzw. 10, da sie in den Ecken stehen.EinlaufgasseStelle, an der der Ball seinen Weg durch die Pins beginnt.EinzelTurnierform, bei der die Punkte des einzelnen Spielers gewertet werden.EmblemDas Logo auf einem Bowlingball, dass gleichzeitig den Schwerpunkt der Kugel anzeigt.EndbewegungRichtungsänderung nach dem Breakpoint. Dabei ist nicht wichtig, nach welcher Länge der Breakpointerfolgt, sondern die Stärke des Hakens.ErrorEin verpasster Spare.Europäische SpielweiseIm Gegensatz zur Amerikanischen Spielweise wird hier ohne Bahnwechsel gespielt.
Horizontalposition der Achse nach derBallabgabe. Auf dem Weg durch diePins verändert sich die Achsenrotationaufgrund von Reibung. Die Achseversucht stets, sich in die 0°-Positionaufzurichten. Sobald der Ball dieAchsenrotation 0° erreicht hat, kannder Ball keine Richtungsänderungmehr vollziehen.