Kommen wir noch einmal auf den Pendelschwung zurück. Warum können wir eigentlich für unser modernes Spielkeinen exakten Pendelschwung gebrauchen? Bowler stehen mehr aufrecht und gleiten meist langsam die Bahnentlang nach vorne. Um beim Zustand des Schwungs ein sicheres Pendel zu haben, müsste man in einer exaktenEbene bleiben.Die FischhakenformZur Fischhakenform gibt es folgendes zu beschreiben. Dieser Schwungtyp führt im Zusammenhang mit der heutigen Balltechnologie zu den besten Ergebnissen, wenn man sie beherrscht. Sie ist nicht allzu schwierig. Man beginnt seinen Einsatz und sein Pendel individuell, so wie man es gewohnt ist, in einem Halbkreisbogen als Backswing. Die meistenSpieler, die die U-Form einsetzten, beschleunigen erst ab dem tiefsten Punkt, nämlich wenn der Ball neben demSlidefuss (Gleitfuß) ist. Das Geheimnis des Fischhakenschwungs besteht aber darin, nicht erst, wie vorhinbeschrieben, beim Einsatz des Slidefusses das Oberkörpergewicht auf diesen zu bringen, sondern während des Back- und Vorwärtsswings das Schwunggewicht auf beide Füße zu verteilen. Dadurch ist man in der Lage, einen verzögerten Armpendel (fast ein spätes Timing) zu realisieren, so das beim Einsatz zur Ballabgabe der Ball nicht am tiefsten Punkt ist, sondern diesen etwas später erreicht. Der Einsatz sollte also etwas vor dem tiefsten Punkt beginnen. Beispiel:(Patricia Schwarz Mannheim). Sehr hoher Backswing, daher Gleitfuss schneller als Swing, stehen des Slidefusses und dann flacher Folgeeinsatz nach vorne. Wichtig ist dabei nur noch der Fingereinsatz, nicht der Armlift. Wie gesagt, der Ball ist der Lift.Die V-FormDie V-FORM erfordert eine etwas spezielle Ausführung des Pendels und ist sehr schwierig. Wenn man bei derAusführung etwas falsch macht, kann man den Wurf vergessen, denn es wird kein Fehler toleriert. Stroker undTweener sind daher nicht sehr erfolgreich mit dieser Form. Auf der anderen Seite ist es das erfolgreiche Spiel dermodernen Cranker. Cranker bekommen den Ball schneller zum höchsten Punkt des Backswings und üblicherweiseauch höher als andere mit dem klassischen Stil. Wenn der Ball mit einem schnellen Pushaway startet, kommt er ineinem steilen Winkel nach hinten und vor allem auch wieder mit einem steilen Winkel nach vorne auf den tiefstenPunkt of Relaxed. Wenn nun der Cranker, auch Power Bowler genannt, den Ball abgibt, sieht es aus, als ob dasHandgelenk schnappt, als ob ein Ruck durch seinen Arm beim Folgen geht, und dies passiert auch. Dadurch, das seine Hand schon frühzeitig weit unter dem Ball ist, ist ein besonderer Fingereinsatz (Fingerzug) möglich (Beispiel : Michael Grabovac / München). Generell sollte man diese Spielart möglichst in jungen Jahren erlernen und über eine lange Zeit versuchen, diese zu perfektionieren und zwar in Verbindung mit einem ausgebildeten Trainer. Wer sie beherrscht,kann bei den heutigen Ölmustern und Materialien ein sehr hohes Scoring erreichen, aber diese Wurfart ist schwer zu kontrollieren und kann so manche Ungenauigkeit beinhalten.
Koordination und PendelDie meisten Trainer denken, dass der Armswing einer der wichtigsten Elemente der Bowlingtechnik ist. Wir sagen,dass ein sogenanntes freies Pendel beim Gebrauch der neuesten Spieltechnik - die später erklärt wird - auch vonherkömmlichen Irrtümern belastet ist. Der augenblickliche US Head Coach Palmer Fallgren hat verschiedene Artikelüber den Armswing und dessen Richtung geschrieben. Viele Trainer, aber nicht alle, haben sich mit dem Thema stark auseinandergesetzt und auch darüber geschrieben, wie wichtig das Lernen des Pendelschwungs ist.Was ist ein Pendelschwung?Der Pendel einer Uhr zeigt es am besten. Es ist ein Gewicht am Seil (Arm), da frei schwingt, entlang einer identischen Bahn. Der Pendelschwung beim Bowling benützt ebenfalls Gewicht (Ball) und Impulse, die der selben Linie folgen. Es kann aber kein freies Pendel sein, wenn der Schwung rückwärts wie vorwärts nicht die gleiche Höhe hat.Die Form des SchwungsZuerst die Ausrichtung. Man sollte aufrecht und gerade stehen, bevor man den ersten Schritt ausführt. Die Kniesollten nicht durchgedrückt (nicht Strammstehen wie beim Militär) aber auch nicht zu weit gebeugt sein. Bringe mitdem ersten Schritt den Ball (Pushaway) aus deiner Schulterlinie nach vorne, lasse ihn dann an der Seite deinesKörpers ohne Muskeleinsatz schwingen. Lass deiner Hand die Möglichkeit dem Ball zu folgen, drücke oder ziehe ihnaber nicht und du hast den freien Pendelschwung. Der Ball beschreibt grob gesehen die Bahn eines Halbkreises. Istdies so bei deinem Spiel ?? Lass uns dabei an eine U-FORM des Schwungs denken. Viele Bowler versuchen beiTraining ihres Pendels eine UForm des Schwungs zu erreichen. Das heißt, sie drücken den Ball vom höchsten Punktdes Rückschwungs (Backswing) nach unten, damit sie zusätzlichen Schwung erzielen, um dann nach Erreichen destiefsten Punktes ein starkes nach oben liften des Armes durchzuführen. Diese Spielart war in den 60ern und 70ernsehr populär und man sieht sie heute immer noch. Das Problem ist, das bei dieser Ausführung des Schwungs,runterdrücken vom höchsten Punkt zum heraufziehen aus dem niedrigsten Punkt eine V-FORM entsteht. Wir werdenspäter noch darauf eingehen, denn es gibt einige, wenige Spieler, die mit diesem V-Stil tatsächlich hohe Ergebnisseerzielen. Es gibt nun eine dritte Schwungform, die mehr und mehr nicht nur beliebt wird, sondern auch auf Grund der neuesten Technologien und Oberflächen der Bälle absolute Vorteile bringt. Wir können hierbei den Lift bei denheutigen Bahnkonditionen nahezu vergessen. Selbst ein Profi wie Pete Weber sagt : Der Ball ist der Lift.Dies bedeutet, dass das oft überstrapazierte Hochziehen der Hand (Lift) einem Vorwärtsfolgen in flacher Form (Loft)weichen sollte.weiter zu Teil 2
Einer der wichtigsten Faktoren der körperlichen Bewegung beim Bowlingspiel ist die Balance. Um sie richtigeinzuschätzen, stellen wir folgenden Vergleich an: Bei unseren Fachausdrücken kommt der Begriff CG vor (Center of Gravity), der gleichbedeutend ist mit Zentrum des Schwerpunktes - eines Gegenstandes, in diesem Fall einesBowlingballes. Davon abgeleitet hat auch der menschliche Körper ein CG. Nach wissenschaftlicher Bestätigung befindet sich dieses im Bereich der Hüfte (Bild). Das Thema Balance beginnt bereits mit der Aufstellung des Bowlers. Eine 10-15 Grad- Neigung des Oberkörper nach vorne sollte eine 10-15 Grad-Neigung der Hüfte nach hinten als Gegenbalance entstehen lassen (als wenn man auf einer Stuhlkante sitzt). Dies bewirkt eine Konterbalance. Aus einer Aufstellung mit Ballhalte in Pendellinie (Schulter) und einem 90 Grad Winkel von Oberarm zu Ellenbogen und zum Unterarm beginnt der Start und Pushaway (nach vorne bringen des Balls) mit dem rechten (Rechtshänder RH) bzw. linken (Linkshänder LH) Fuß. Der sogenannte Vorbereitungsschritt für den 5-Schritte-Anlauf ist nicht mitgerechnet. Wichtig ist nun, dassbeim Einsatz der Ball nur soweit nach vorne gebracht wird, dass er sich ca.5-6 cm vor der Einsatzschuhspitze befindet, somit bleibt dass Gewicht des Balles im Balancezentrum der Bewegung. Strecken wir beim Einsatz (Pushaway) denArm mit dem Ball zu weit nach vorne, so wird auch der Oberkörper nach vorne/unten gezogen, da das Gewicht desBalls zum tragen kommt und unseren ganzen Oberkörper aus der Balance bringt. Dies behindert auch eineausbalancierte und stabile Endhaltung. Das dabei die Zieltrefferquote enorm nach unten geht, versteht sich von selbst. Einer der wichtigen Punkte zum Erreichen einer positiven Balance ist der Einsatz des Nichtspielarms. Er sollte dieausgleichende Wirkung, wie bei der Balancestange eines Seiltänzers, darstellen. Ohne ausgestreckte Arme oder eine Stange würde ein Seiltänzer sicherlich die Balance verlieren und abstürzen. Diese Bewegungen eines Seiltänzers führen uns zu einem weiteren Balance- Thema, den Schritten. Zwei Gründe, warum wir einmal darauf achten sollten, das wir beim Anlauf die Füße nebeneinander setzen und vor dem Start den linken (RH), bzw. den rechten (LH) Fuß etwas nach vorne setzen sollten ( je nach Hüftbreite etwas mehr oder weniger). Grund1: Wenn wir bei der Aufstellposition denlinken (RH) bzw. den rechten (LH) Fuß etwas nach vorne stellen (Oberkörper bleibt gerade), öffnet sich die Hüfte - je nach Erfordernis. Durch dieses Öffnen der Hüfte ist eine nähere Pendellinie am Körperzentrum Balancezentrum möglich und bringt uns daher auch mehr Zielgenauigkeit. Grund2: Die Füße bewegen sich in Folge dessen mehr im Ablauf Fuss vor Fuss (wie beim Seiltänzer), und damit wiederum näher am Balancezentrum Wenn uns nun aus dieser, von zwei US-Universitäten bestätigten Betrachtung einiges über die Wichtigkeit der Balance klar wird, so sollten wir daran gehen, es Punkt für Punkt zu versuchen. Denken Sie immer daran. Der Erfolgsweg läuft über: unbekannt - unbequem -schlechtes Gefühl zu ich weiß warum - wird schon bequemer - ein besseres Gefühl zu Automation. Nur etwas Geduld muss man haben! Auch wenn Du dich statt dessen für einen neuen Ball entscheidest - was irgendwann sicher auchwieder ein Thema ist - dein Bewegungsproblem bleibt. Anmerkung: Dies sind keine Tipps aus einem Bowlingkochbuch, das gibt es nämlich nicht. Es sollten Erklärungen für die Logik, untermauert durch wissenschaftliche Untersuchungen, sein. Noch etwas: Sollte jemand rückwärts anlaufen und dabei über 200 Pin Jahresschnitt spielen, so ist sein Spiel für ihn richtig., als wenn wir Fuß neben Fuß anlaufen
Biomechanische Anpassung - Einstellung auf das heutige Spiel1. Augenposition (damit meinen wir die Zielentfernung die Bahn vor)a. Kurzb. Mediumc. LangAnmerkung: Je weiter wir die Bahn hinunter, vor schauen, umso weniger Anfangsumdrehungen können wirentwickeln. Also, näheres Ziel (Pfeile oder sogar Punkte), umso mehr Umdrehungen sind durch kürzere Hebelkraftmöglich. Für das Ziel in Richtung Pin Nr.10 für Rechtshänder oder Pin Nr.7 für Linkshänder ist es besser, wirstrecken unseren Zielpunkt weiter nach vorne, weil denn der Hebel nicht so stark zum Einsatz kommt.2. Ballhöhe bei der Aufstellung (Tempospiel)a. Tief (in Oberschenkelhöhe)b. Medium (in Hüfthöhe)c. Hoch (in Brusthöhe)Anmerkung: Je höher man den Ball bei der Aufstellung hält, umso höher wird das Anfangstempo des Balles(Achtung : die Füße werden langsamer). Dies ist bei trockenen Bahnen oder Spielern mit wenig Ballgeschwindigkeitzu bevorzugen. Je tiefer man den Ball in der Aufstellposition hält, umso langsamer wird das Balltempo (obwohl dieFüße schneller worden). Bevorzugt bei öligen Bahnen einzusetzen, um schnell Grip zu bekommen.3. Handgelenkspositionena. Handgelenk zum Körper oder weg vom Körper. Unterscheidung: stark (zum Körper geneigt), flach (gerade) oderrelaxed (nach vorne/unten)b. Handverstellung zur Seite (RH nach links innen/LH nach rechte innen), voll nach innen(RH n. links), medium /leicht nach innen, oder gerade.Anmerkung:zu a. Je mehr das Handgelenk zum Körper hin gekippt ist, umso mehr Umdrehungen sind möglich.zu b. Je mehr die Hand nach innen geneigt ist (also RH nach links) umso mehr erhöht sich die anfänglicheAchsenrotation/Neigung, also Seitenumdrehungen.
Einführung in die BiomechanikPin's umwerfen ist für viele zwischenzeitlich nicht nur Freizeitgestaltung sondern auch Antrieb zum Leistungssportgeworden. Wollen wir dieser Zielsetzung gerecht werden, müssen wir uns zwangsläufig mit den Gesetzen derBewegungslehre auseinandersetzen und die dafür nötigen Grundlagen aufbauen. Unser Gesamtziel kann alsozusammengefasst die sportliche Leistung sein. In diesem Lernprozess geht es nicht allein um die Höhe desmomentanen Ergebnisses, sondern um das aneinanderfügen einzelner Bausteine, die zu einem komplexen Ergebnisführen. Wie überall im Spitzensport, und viele wollen diesen betreiben, sind noch weitere Willenseigenschaften eineunabdingbare Voraussetzung, nämlich: ·▪Motivation▪Ausdauer▪Auffassungsgabe▪Lernwille▪und eine sportliche LebensführungDie 3 bedeutenden Merkmale der Biomechanik für Bowler sind:▪die Gleichmäßigkeit der Schritte und des Pendels in Automation▪die Fähigkeit von erforderlichen Tempowechseln▪die verschiedenen Gewichte (Körper/Ball) ausbalanciert in Einklang zu bringenBeim Bowling geht es vorrangig um qualitative Bewegungsmerkmale, welche in der Quantität positiv unterstützendsein können, sobald eine ausreichende allgemeine Fitness aufzuweisen ist. Merke: Nur ein gut austrainierter Körper ist in der Lage, dauerhaft und über längere Zeit hinweg, qualitativeBewegungen auszuführen und zu stabilisieren. weiter zu Teil 2
Der eigentliche Teil der BallabgabeDer Ball rollt quasi von der Hand. Da die Hand hinter dem Ball ist, löst sich der Daumen zuerst aus dem Ball,danach erst die Finger. So kann man den Ball mit den Fingern den nötigen Drall geben. Und zwar NUR MIT DENFINGERN. Der Daumen spielt dabei nur eine fixierende und stabilisierende Rolle. Wenn man die Finger etwasseitlich am Ball hochzieht, bekommt der Ball eine schräge Rotation. Das führt zu mehr Bogen - bei gleicherRotationszahl. Am besten nur soweit die Hand drehen, dass es so aussieht, als würde man der Bahn die Handgeben.Geht das auch mit Hausbällen?Nein, nicht wirklich. Die Bälle, die man auf den Bowlinghallen in den Regalen liegen, sind alle auf Conventiongebohrt. Convention bedeutet, dass man die ersten beiden Glieder der Finger in den Ball steckt. Anders ist es beider Bohrung auf Fingertip, dort wird nur das erste Glied der Finger in den Ball gesteckt. Daraus resultiert einelängere Distanz zwischen Daumen und Finger. Und so kann man noch nachdem der Daumen den Ballverlassen hat, lange mit den Fingern am Ball bleiben.Wie schaffen es die Profis so heftig am Ball zu drehen, dass man glaubt, sie brennen eineSchneise in die Bahn?Man mag es kaum glauben, wenn man sieht, wie manch einer trotz stark geölter Bahnen einen riesenBogen werfen kann. Aber sooo schwer ist das gar nicht. Jeder der eine Frisbeescheibe werfen kann, kann auch rein theoretisch einen Bowlingball so viel drehen lassen. Alles eine Frage der Technik. Natürlichwerde ich auch diese Technik erklären. Aber leider noch nicht jetzt ... ein anderes mal ... versprochen ...zurück zu Teil 1
ist der definitiv schwierigste Teil des gesamten Bowlingspiels. Allerdings gibt es einfache und schwere Abgaben.Umso einfacher die Ballabgabe, desto niedriger die Rotationszahl auf dem Ball und um so höher die Präzision.Allerdings ist das Ergebnis im Schnitt niedriger, als z.B. bei der "Cranker" Ballabgabe. Zwar gibt es eine größereDifferenz zwischen dem niedrigsten und dem hösten Spiel. Jedoch ist der Gesamtschnitt (erfolgreiches Trainingvorrausgestzt) bei einer komplizierteren Ballabgabe höher. Falls man das überhaupt verallgemeinern kann.Stroker*Bei der einfachsten Ballabgabe, meist Stroker (*eigentlich eine Bezeichnung für einen kompletten Bowlingstil)genannt, kommt es kaum zu schweren Belastungen im Handgelenk. Zudem kann diese auch ohne weiteres miteiner Handgelenkstütze spielen. Fängt man gerade erst mit dem Bowling an, sollte man sich diese Ballabgabe zueigen machen. Sie ist nicht sonderlich kompliziert, bringt aber nur wenig Drehzahl auf den Ball. Da es aber amAnfang wichtiger ist, seine Präzision zu verbessern, sollte man vorerst von den extremen Ballabgaben etwasAbstand nehmen. Später kann man durchaus seine Ballabgabe noch verfeinern und auf mehr Drehzahl trimmen.Zudem fehlt Anfängern ganz einfach die Muskulatur.Was muss man machen?Die Hand schon beim Aufstellen gerade bis leicht seitlich unter Ball. Das Handgelenk ist gerade, das bedeutet, sogerade, dass man ein Brett auf dem Handrücken anlegen könnte. Da diese Stellung während des gesamtenBallpendels gehalten werden muss, lohnt sich für den einen oder anderen eine Handgelenkstütze. Während desPendels ist ausserdem die Hand gerade hinter dem Ball, also mittig.
Das richtige Aufstellen ist der erste wichtige Punkt für den erfolgreichen Anlauf. Die Füsse nahe beieinanderund leicht versetzt. Damit man weich loslaufen kann, ist es wichtig leicht in den Knien zu stehen und dasrechte Bein vor dem Loslaufen zu entlasten, d.h. das Körpergewicht auf das linke Bein zu verlagern. DerOberkörper ist Aufrecht bis leicht nach vorne gebeugt. Der Oberarm steht senkrecht zum Boden und liegt amKörper an. Der Unterarm senkrecht zum Oberarm.
Der StandSchritt 1Schritt 2 & 3Schritt 4
Wichtig ist es regelmäßig trainieren zu gehen. Anfangs vielleicht nur einmal die Woche an einem festen Tag. Später zweimal, aber an weit auseinander liegenden Tagen.Es gibt generell zwei verschiedene Arten zu trainieren. Die erste, wohl auch die logischste, ist das Trainieren auf der Bahn. Die zweite das Trainieren auf dem Sportplatz, auf dem Fahrrad oder im Fitnessstudio. Dieser Teil des Trainings sollte man nicht ausser Acht lassen. Wer anfangs das Gefühl hat, zum Bowling spielen braucht man keine Kondition und es ist doch nur eine ruhige Kugel schieben, der irrt. Tuniere und Meisterschaften gehen fast immer über mehrere Tage. Meistens verbringt man an einem Wochende beide Tage komplett auf der Bowlingbahn, von morgens bis abends. Wer dann auch noch zum Ende des Wettkampfes seine Leistung halten will bzw. sogar steigern, braucht Kondition.Trainieren auf der Bowlingbahn bedeutet aber nicht, dass man dauernd nur auf Ergebnis spielen soll. Das ist der am meist verbreiteste Irrtum unter unerfahrenen Bowlingspielern. Man hat absolut nichts davon, wenn man nur auf seiner Heimbahn über seine Lieblingslinie einen hohen Schnitt spielt. Man muss auch in der Lage sein, seine Linie zu wechseln und sich ein variables Spiel aufzubauen.Das A und O des Bowlings ist aber immernoch das Räumspiel. Grade einzelne Pins können teuer werden, wenn man sie nicht räumen kann. Und da der 7er und der 10ner Pin am häufigsten alleine stehen bleiben, sollte man öfters mal eine runde Negativbowling spielen.NegativbowlingMan spielt ein volles Spiel und versucht dabei so wenig wie möglich Pins zu treffen. Haha - einfach immer in den Gulli werfen - Nenene - für jeden Wurf ohne einen einzigen Pin getroffen zu haben, bekommt man 10 Punkte draufgerechnet. Also bietet es sich an, immer abwechselnd auf 7 und 10 zu spielen. Das sind die Pins links aussen und rechts aussen, die man versuchen muss einzeln aus dem vollem Bild zu picken. So ergibt sich ein perfektes Spiel von 20 Punkten. Aber ich kenne niemanden, der das mal geschafft hat. Unter 50 Punkten ist schon gut. Was man weiter beachten muss und was man tun kann, um eigene Fehler zu finden, könnt ihr bald hier nachlesen.
Bei der Ausrüstung unterscheidet man zwischen notwendiger Hardware und nützlichen Hilfsmitteln, die dasSpiel noch weiter stabilisieren sollen.SchuheAls erstes braucht man ordentliches Paar Bowlingschuhe. Die Schuhe haben eine spezielle Sohle, damit manauf dem Anlauf nicht ins Stolpern gerät. Unter dem vorderen Teil der Schuhe ist Leder zum gleiten und unterHacke eine harte Gummimischung zum bremsen.BallGut gewappnet für den Anlauf, braucht man dann nur noch einen Bowlingball. Dabei gibt es für das Ergebnisentscheidende Unterschiede. Dies ist zum einen die Oberfläche und zum anderen der Kern eines Balles. Eineharte Polyesteroberfläche rutscht sehr lange und ist gut für einen Spare. Die weichere Reactiveoberflächeist, dank der höheren Haftung am Ende der Bahn, optimal als Strikeball. Der Kern hat die Aufgabe einmöglichst gutes Schwungrad zu bilden. Einmal richtig am rotieren ist ein solcher Ball kaum noch zu stoppen.HandgelenkstützeDie Handgelenkstütze bietet eine hervorragende Alternative um eine stabile Ballabgabe spielen zu können.Sie wird i.d.R. aber nur von Anfängern oder von Spielern verwendet, die Probleme mit ihrem Handgelenkhaben, da eine freie Bewegung der Hand durch die Stütze beeinträchtigt wird. Es gibt verschiedene Artenvon Stützen. Manche stützen nur das Handgelenk, andere zusätzlich noch Zeigefinger oder Mittel- undRingfinder.GrippballÄhnlich wie das bekannte Talkumpuder, binden solche Säckchen den Schweiss auf der Handfläche undsorgen für mehr Halt am Ball. Bei einigen sind dem, in dem Sack befindlichen, Pulver noch Zusatzstoffebeigefügt, die teileweise klebrige Eigenschaften haben.HandtuchUm das teure Holz/Kunststoff zu schützen sind die Bahnen mit einem Ölfilm überzogen. Vorne mehr hintenweniger. Das sog. Ölmuster ist dafür verantwortlich, dass der Ball im vorderen Teil der Bahn noch rutschtund dann im hinteren Teil rollt. Für einen gleichbleibenden Balllauf ist es notwendig das Öl, welches sich aufden Ball ansammelt, nach jeden Wurf abzuwischen.